Rumpelpumpel in Lissabon


Tag 12 (Lissabon)
Gefahrene Kilometer: keine
Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad, sonnig

Da wir heute in Lissabon unsere Stadtrundfahrt geplant hatten, haben wir eine halbe Stunde länger geschlafen. Das tägliche Packen und Beladen von Waltraud fiel somit aus.

Vorher wollten wir uns noch stärken und waren auf dem Markt, auf dem wir gestern Abend unser Abendessen genossen haben, zum Frühstück. 


Am Nachbartisch gab es auch schon Frühschoppen. 😉


Für die Rundfahrt haben wir uns für den den Yellow-Bus entschieden und dafür am nahegelegenen Busbahnhof die Tickets gekauft. 


Die Hop-On/Hop-Off-Bustour führte uns 1 1/2 Stunden zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. 

Da wir auf dem Doppeldeckerbus oben einen hervorragenden Platz hatten, sind wir die blaue Tour einfach durchgefahren. 


Auf geht’s zur Stadtrundfahrt… 

Obelisk Monumento de los Restauradores 
Fontes Monumentais do Rossio mit Obelisk Monumento Dom Pedro IV 
Basilika de Estrela
Denkmal der Entdeckungen
Hieronymitenkloster im Stadtteil Belém
Aquädukt der Freien Wasser
Eigentlich wollten wir noch auf das Castelo de São Jorge und suchten dafür den Aufzug auf den Berg. 

Den fanden wir versteckt zwischen unscheinbaren Häusern am Eingang eines Supermarktes. 


7 Etagen höher waren wir zwar näher an der Burg, aber der Aufstieg bei den Temperaturen war anstrengend und als wir oben waren, hatten wir irgendwie auch keine Lust mehr. 

So sind wir ein paar Gässchen rund um das Castello geschlendert und haben uns dann ein schattiges Plätzchen gesucht, um die Touristen zu beobachten. 


Wieder unten gönnten wir uns ein Erfrischungsgetränk und besuchten danach das Geschäft der portugiesischen Sardinen.

Es war kribbelbunt und wie ein Zirkus gestaltet. Selbst die Angestellten sahen aus wie Dompteure…
Sardinen-Dompteure 😂


Es gab aber auch jede andere Art von Fisch, Krebsen, Krabben usw. in bunten Dosen. Lustig… 

Nun aber wurde unsere Ausdauer getestet. Heute Morgen haben wir schon die lange Schlage der Touristen gesehen, die mit der historischen Straßenbahn Linie 28 fahren wollen und genau das wollten wir jetzt auch. 

Also, brav hinten anstellen… 


Alle 12 Minuten fuhr eine alte Bahn vor, in der ca. 20 Personen Platz nehmen durften. 

Nach 45 Minuten waren wir die Ersten in der Straßenbahn und los ging die Fahrt. 


Und so sieht eine Fahrt in den engen Gassen aus:

Die 1 1/2 Stunden mit der Straßenbahn waren wirklich ein Erlebnis.

Nach einer kurzen Pause in unserem Apartment sind wir dann zum Abendessen. 

Wir haben uns ein kleines portugiesisches Restaurant im benachbarten Stadtteil rausgesucht. 

Heute sollte es Fisch geben. 


Nach Sardinien und Bacalhau sind wir noch auf dem Platz gegenüber wieder zum einem Fest. Die Portugieser feiern wohl sehr gern. 

Das Fest war ein traditionelles Lissaboner Stadtfest mit Musik, Essen- und Getränkeständen und dem echten Gemeinschaftsgeist der portugiesischen Volksfeste. 

… aber erst mal ohne Alex, denn er hatte sein Taschenmesser dabei und kam nicht durch die Sicherheitskontrolle. 

Was nun? Wir haben das Messer in unserem Restaurant zwischengeparkt und sind aufs Fest. 


Vom Festplatz hatte man einen schönen Blink auf Lissabon. 


Zum Abschied gab es noch einen portugiesischen Sauerkirschlikör, der uns in einem der unzähligen Dokumentationen, welche wir vorher geschaut haben, wärmstens empfohlen wurde. 


Die zwei getöpferten Krüge durften wir sogar nach dem Trinken, frisch gespült, mitnehmen. 

Nun aber ab ins Bett. 

Gute Nacht 😴💤