Tag 6
Gefahrene Kilometer: 220
Temperaturen zwischen 17 und 22 Grad, Nieselregen
Heute Morgen sind wir von der Sonne geweckt worden. Schöner kann der Tag nicht beginnen.
So haben wir unser Gepäck schnell verstaut und sind gegen 10 Uhr losgefahren.
Auch der Wetterbericht war nicht auffällig.
Frohen Mutes wollten wir noch mal kurz nach Frankreich und dann Richtung Norden an den Atlantik nach San Sebastián.
Nachdem wird durch den 8,6 km langen Somport-Straßentunnel gefahren sind, der Spanien und Frankreich verbindet, dachten wir noch, dass das Wetter gleich besser wird. Schließlich waren wir 1150 m hoch…
Pustekuchen… Die 17 Grad und der Nieselregen verfolgten uns die nächsten 2 1/2 Stunden.
Wir haben tapfer durchgehalten und freuten uns auf unseren ersten Stop in San Sebastián.
Hier hatten wir uns eine Pinchos-Bar rausgesucht, die wir besuchen wollten.
Doch was sind Pinchos?
Der Pincho (baskisch: Pintxo) ist eine kleine Mahlzeit, die in Kneipen und Gaststätten zu einem Getränk verzehrt wird.
Es bestehen Ähnlichkeiten mit Tapas.
Hauptunterschied ist die Darreichungsweise: Der Name „Pincho“ stammt vom spanischen Wort für „Spieß“, denn häufig werden Zahnstocher verwendet, um Pinchokomponenten zusammenzuhalten oder die Auflage auf der Brotscheibe zu halten.
Wir jedoch hatten weder Brot als Unterlage noch Zahnstocher.
Zu einem leckerem Bier, gern wird auch ein Gläschen Weiß- oder Rotwein dazu getrunken, haben wir diverse Häppchen verkostet.
Und so sahen die kleinen Goldstücke aus…
Wir haben immer brav geteilt. 😂
Frisch gestärkt haben wir noch die Sehenswürdigkeiten „abgeklappert“…
Kathedrale „Buen Pastor“
„Peine del Viento“ - Windkamm
„Construcción Vacía“ - Skulptur am Monte
Urgull, dem Hausberg von San Sebastián
Aber der Blick auf den Atlantik… Unbezahlbar!
Aber nun auf zu unserer nächsten Unterkunft in einer kleinen Pension im Zentrum und 100 m zur Strandpromenade von Zarautz.
Zum Abendessen ging es in eine kleine Taberna.
Lecker war’s, aber nun streicheln wir uns die Bäuche und wünschen…
Gute Nacht 😴💤
